BSI warnt vor dem Einsatz von Kaspersky-Virenschutzprodukten

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BSI warnt vor dem Einsatz von Kaspersky-Virenschutzprodukten

Mehr Sicherheit im Ernstfall

Leider kommt auch die IT-Branche nicht um Auswirkungen der Ukraine-Krise herum. Am deutlichsten wurde es am 15. März, als das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine offizielle Warnung zur Nutzung der bisher sehr beliebten Antivirus-Lösung Kaspersky herausgegeben hat:

Das BSI spricht eine Warnung gegen Viren-Schutzsoftware des russischen Software-Herstellers Kaspersky auf allen Betriebssystemen aus […]“

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

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Warum wird vor Kaspersky gewarnt?

 

Kaspersky hat seinen Hauptsitz in Russland. Aufgrund des kriegerische Vorgehens und ausgesprochener Drohungen gegen die EU, die NATO und die Bundesrepublik Deutschland wird laut BSI von einem erheblichen Risiko eines IT-Angriffs ausgegangen. Diese kann mit weitreichenden Konsequenzen verbunden sein könnte. Die Sorge  besteht vor allem darin, dass Unternehmen gezwungen werden, Systeme anzugreifen oder vertrauliche Daten weiterzugeben.

Ist es verboten, Kaspersky zu nutzen?

 

Der Einsatz ist generell nicht verboten. Zwar gäbe es laut BSI Staaten, die aktuell den Einsatz von Kaspersky in Ihrer Verwaltung untersagt hätten, jedoch ist dies in Deutschland nicht der Fall.

Die Warnung des BSI soll lediglich für mögliche Gefahren sensibilisieren. Die Entscheidung über den weiteren Einsatz der Software muss von den Anwenderinnen und Anwendern individuell getroffen werden […]“

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Sie nutzen Kaspersky? Was bedeutet das für Sie?

 

Bei einem erfolgreichen IT-Angriff kann jeder Verbraucher und jedes Unternehmen, das Kaspersky im Einsatz hat, ebenfalls Opfer von Kollateralauswirkungen werden. Daten können gelöscht oder verschlüsselt werden. Das BSI weist explizit darauf hin, dass eine Manipulation der Viren-Schutzsoftware nicht ausgeschlossen werden kann.

Wer daher auf „Nummer sicher“ gehen will, sollte vorerst eine andere Antivirensoftware nutzen.“

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Welche Alternative gibt es? Was können Sie tun?

Falls Sie für sich den Einsatz von Kaspersky auf den Prüfstand stellen müssen oder wollen, können wir mit F-Secure eine spannende Lösung vom europäischen Marktführer aus Finnland anbieten. Bei Interesse können Sie sich gern an uns wenden.

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